Über Berlin reden: Michael Müller im Wedding

Über Berlin reden: Michael Müller im Wedding

Dächer-Tour Wedding
 

Vom Dach des Seniorendomizils an der Panke geht der Blick über weite Teile des Wedding.  „ÜBER Berlin reden“, lautet in luftiger Höhe das Motto des Abends mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller, zu dem Clarissa Meier, Leiterin des Seniorendomizils, nicht nur den Bewohnerbeirat der Pflegeeinrichtung eingeladen hat, sondern auch zahlreiche Nachbarn, Geschäftsleute, Vertreterinnen und Vertreter von Initiativen aus dem Soldiner Kiez und den Wahlkreisabgeordneten Ralf Wieland.

Das Seniorendomizil im Ortsteil Gesundbrunnen ist Heimat von 96 Pflegebedürftigen, etliche stammen aus dem Kiez oder ihre Kinder wohnen in der Nachbarschaft. Sie fühlen sich gut aufgehoben, versichern sie Michael Müller, und berichten von den gemeinsamen Aktivitäten, zu denen auch jedes Jahr eine Reise nach Mallorca gehört. Zehn bis zwölf Bewohnerinnen und Bewohner nehmen, begleitet von Pflegekräften, teil. „Für manche von ihnen war es der erste Flug ihres Lebens und die erste Reise ans Meer“, sagt Clarissa Meier.

Michael Müller hat sich  Zeit genommen, um mit allen zu sprechen.  Das Zusammenleben im Kiez ist ein Thema. Michael Müller erläutert die Maßnahmen zum Mieterschutz, die Verdrängung verhindern sollen. Um Platz für die Zuziehenden zu schaffen, wird  auch höher und dichter gebaut werden müssen, auch über die „Berliner Traufhöhe“ von 22 Metern hinaus, sagt Michael Müller beim Blick über die Dächer.

 
Heimleiterin Clarissa Meier, Michael Müller

Heimleiterin Clarissa Meier (l.), Michael Müller

 
 
Dächer-Tour Wedding

Michael Müller und der Bewohnerbeirat des Seniorendomizils

 

Eine Offenhaltung des Flughafens Tegels, auf den alle paar Minuten eine Maschine Kurs nimmt, kommt für Michael Müller nicht in Frage. Niemand würde ernsthaft mit einer solchen Debatte den Standort BER gefährden wollen, sagt er. Es gebe auch nur eine Partei, die dieses Ziel verfolge.   

Arbeit ist ein weiteres Thema, das Michael Müller an den verschiedenen Tischen immer wieder begegnet. Mal geht es um als zu hoch empfundene Prämien für private Arbeitsvermittler, mal um die Frage eines bedingungslosen Grundeinkommens.  Was wäre, wenn jede und jeder 1000 Euro monatlich zur Verfügung hätte? Eine Mehrheit für solche Pläne sieht Michael Müller nicht.  Er berichtet von der erfolgreichen Einführung der Jugendberufsagenturen, in denen Arbeitsagenturen und bezirkliche Beratungsangebote für Jugendliche zusammengefasst sind. Aber er findet auch viel Unterstützung, wenn er das eigene Engagement einfordert, auch bei den Bewerbungen.

Es sind entspannte Gespräche über Politik in der Abendsonne über den Dächern der Stadt.  Es geht um das gemeinsame Interesse an der Stadt.  Michael Müller weist dabei auch auf die Bedeutung der Wahl am 18. September hin. Jede und jeder sei aufgerufen,  sich für die Stadt zu engagieren,  zur Wahl zu gehen und eine demokratische Partei zu wählen.   

 
Dächer-Tour Wedding
 

Fotos: Ulrich Horb

 

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