Internationaler Frauentag 2017

Internationaler Frauentag 2017

SPD verteilt 30.000 Rosen

Die Berliner SPD verteilt zum Internationalen Frauentag am 8. März 30.000 rote Rosen in der Stadt. „Dieser Tag ist und bleibt aktuell“, so Dr. Eva Högl, Vorsitzende der Berliner Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen und Bundestagsabgeordnete. „Gerade in Hinblick auf die dieses Jahr stattfindenden Bundestagswahlen, ist es wichtig zu zeigen, dass wir weiter daran arbeiten müssen, Gleichberechtigung zu schaffen und Frauenrechte zu stärken. Einiges haben wir in letzter Zeit auf den Weg bringen können: Der Gesetzentwurf für mehr Transparenz bei Gehältern ist ein entscheidender Schritt, denn er bringt Licht in die Entgeltstrukturen. Auch der Anspruch auf Unterhaltsvorschuss bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, den wir durchgesetzt haben, bedeutet eine deutliche Entlastung Alleinerziehender. Diesen Weg müssen wir weitergehen. Und dafür werben wir.“

Der Berliner SPD-Landesvorstizende Michael Müller erklärt dazu: „Der Internationale Frauentag bleibt auch mehr als 100 Jahre nach seiner Einführung ein wichtiger Anlass, um weltweit für eine echte Gleichberechtigung von Frauen zu kämpfen. Gerade als moderne Metropole, die Berlin ist, werden wir die Gleichstellung von Männern und Frauen weiter vorantreiben. Dazu gehört natürlich auch die Lohngerechtigkeit: Es ist absolut inakzeptabel, wenn Männer und Frauen für die gleiche Arbeit nicht gleich bezahlt werden. Diese Ungerechtigkeit macht wütend und muss schnellstens beendet werden!“

Michael Müller weiter: „In der Koalition haben wir uns deshalb unter anderem darauf verständigt, Modelle zur Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt zu entwickeln. Wir setzen uns für eine Entgeltgleichheit ein und werden Frauen durch verschiedene Maßnahmen in Bildung, Forschung, Wissenschaft und Kultur stärken. Als Arbeitgeber sollen die Berliner Verwaltung, die landeseigenen Betriebe und die Betriebe mit Landesbeteiligung Vorbild sein. Darüber hinaus bauen wir den Schutz vor Gewalt an Frauen aus und schaffen Perspektiven für geflüchtete Frauen und Mädchen. Denn für uns ist klar: Nur mit echter Chancengleichheit kann es ein selbstbestimmtes Leben für alle geben.“  

 

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