ImGespräch mit dem Berliner Sport

Im Gespräch mit dem Berliner Sport

Sportempfang 2016
 

"Berlin ist nicht irgendeine Sportstadt, Berlin ist die Sportstadt", stellte der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller auf dem Sportpolitischen Empfang der Berliner SPD und des Forum Sport im Stadion „An der Alten Försterei“ fest. Die Stadt verfügt nicht nur über zahlreiche Spitzenteams, die sich im Volleyball, Basketball, Handball oder Fußball europaweit einen Namen gemacht haben, es gibt ein weitgefächertes Angebot des Breitensports und des Behindertensports sowie Zehntausende Ehrenamtliche, die sich für den Sport engagieren.  

 
Sportempfang 2016, Dirk Zingler
 

Gut 300 Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Verbänden waren am 25. Mai in das Stadion des 1. FC Union gekommen. Präsident Dirk Zingler gab einen kurzen historischen Abriss der Vereinsgeschichte und wies vor allem auf die Eigenleistung der Vereinsmitglieder beim Stadionaufbau hin. Eigenleistung wird auch weiter großgeschrieben - das Catering stammte aus der vereinseigenen Küche.

 
Sportempfang 2016
 

Die Sportpolitiker der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus: Dennis Buchner, Karin Halsch und Björn Eggert. Karin Halsch begrüßte die Gäste des Empfangs im Namen des Forum Sport der Berliner SPD, in dem sich auch viele Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Verbänden engagieren.

 
Sportempfang 2016, Michael Müller
 

„Sportvereine leisten einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, betonte Michael Müller bei der Begrüßung. Die SPD halte an der gebührenfreien Überlassung der Sporthallen und Sportplätze an die Vereine fest, versicherte Müller. "Unser Ziel ist es, dass Sporttreiben im Verein so günstig bleibt, damit es sich jede und jeder leisten kann. Gleichzeitig investieren wir in eine verbesserte Infrastruktur." Für den Landessportbund dankte der stellvertretende Vorsitzende Thomas Härtel für die Unterstützung des Sports durch den Senat, der seine Versprechen stets gehalten habe. Härtel wünschte sich allerdings eine höhere finanzielle Planungssicherheit für den Sport durch langfristigere Verträge mit dem Senat. Zudem mahnte er an, die Turnhallen wieder dem Sport zur Verfügung zu stellen - auch, damit die Vereine ihrer Integrationaufgabe nachkommen können.

 
Sportempfang 2016
 

Für die freiwerdenden Turnhallen stelle der Senat Mittel für die Instandsetzung zur Verfügung, so Müller. Dabei werde es nicht bleiben, es werde geprüft, ob gleichzeitig auch qualitative Verbesserungen vorgenommen werden können. Er wies zudem auf die erheblichen Investitionen hin, die der Senat bereits beschlossen habe, etwa für zusätzliches Personal in den Freibädern, oder den Bau von zwei neuen Bädern aus Sondermitteln. Die Sanierung der Schul- und Sporthallen werde fortgesetzt.

Müller dankte für das große ehrenamtliche Engagement, ohne das Sport in Berlin nicht möglich wäre. "Rund 60.000 Berlinerinnen und Berlin engagieren sich hier – mit weitem Abstand die größte Bürgerbewegung. Für dieses Engagement bedanke ich mich heute im Namen der SPD Berlin und des Forum Sport Berlin.“ Im Rahmen des Sportpolitischen Empfangs ehrten die SPD Berlin und das Forum Sport Berlin vier Ehrenamtliche aus Berliner Sportvereinen für ihren besonderen Einsatz. In diesem Jahr gingen der besondere Dank an Elisabeth Korte-Hirschfeld, langjährige Vorsitzende des Bezirkssportbundes Tempelhof-Schöneberg, Anne Eichler,  Abteilungsleiterin Sportakrobatik, SC Eintracht Berlin e.V., und Katrin Schneider, Trainerin und Leiterin SSG Humboldt/ Abteilung Judo.

 

 

 
Sportempfang 2016
 

Dennis Buchner, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion überreichte  Anne Eichler, Abteilungsleiterin Sportakrobatik des SC Eintracht Berlin e.V., Ehrenurkunde und Einladungskarten zu einer Sport-Gala im Dezember. "Frau Anne Eichler ist seit nunmehr zehn Jahren Abteilungsleiterin Sportakrobatik des SC Eintracht Berlin e.V.", so Dennis Buchner. "In der Abteilung der Sportakrobatik trägt sie die Verantwortung für circa 50 Sportlerinnen und Sportler unterschiedlichster Altersgruppen. Mit großem Einsatz engagiert sie sich ehrenamtlich für die Verbesserung der Trainingsbedingungen, für Mädchen und junge Frauen, ebenso wie für Jungs, bei denen sich dieser anspruchsvolle Sport immer größerer Beliebtheit erfreut. Auch durch die Etablierung des „Sternchenpokal“ hat sie sich für die kleinsten Sportlerinnen und Sportler verdient gemacht. Bei diesem Format haben die Jüngsten die Möglichkeit, im vertrauten Umfeld der heimischen Sporthalle Wettkämpfe auszutragen, bevor sie dann in fremden Hallen im größeren Rahmen an Turnieren teilnehmen. Für Ihren großen Einsatz darf ich Ihnen im Namen der SPD Berlin einen großen Dank aussprechen."
 

 
Sportempfang 2016
 

Katrin Schneider, Vorsitzende der Abteilung Judo des SSG Humboldt Berlin, erhielt die Auszeichnung durch Karin Halsch, Vorsitzende des Forum Sport der Berliner SPD. "Frau Katrin Schneider begleitet und trainiert seit 1983 und seit 1989 in Berlin dreimal in der Woche Kinder und Jugendliche bei der Ausbildung zu hervorragenden Judoka", sagte Karin Halsch. "Für nunmehr 25 Jahre leitet sie zudem mit viel Kompetenz und Leidenschaft die Abteilung Judo des SGG Humboldt Berlin in Hohenschönhausen. Eine besonders große Herausforderung stellte sich der Abteilung, als ihre Trainingsstätte im Frühjahr letzen Jahres kurzerhand zur Flüchtlingsunterbringung beschlagnahmt wurde und 60 Kinder-und Jugendliche eine neue Trainingshalle benötigten. Durch ihr Engagement und Organisationsvermögen hat die Abteilung Judo es geschafft, das Training aufrechtzuerhalten, wenn auch teilweise unter widrigen Bedingungen. Mit dieser Kraftanstrengung ist es dem Verein gelungen, trotz anfänglich großem Mitgliederschwund Eltern und Kinder bei der Stange zu halten. Dadurch konnte der Trainingsbetrieb im Februar dieses Jahres nach Freizug der Turnhalle wieder aufgenommen werden. Auch in der Integrationsarbeit hat sich Frau Schneider verdient gemacht. So hat der Verein im sozial anspruchsvollen Umfeld eine russische Sportfördergruppe eingerichtet, die heute als Leistungsgruppe trainiert. Es ist mir deswegen eine große Freude, Frau Schneider für Ihr unermüdliches Engagement im Namen der SPD Berlin zu danken."

 
Sportempfang 2016
 

Treptow-Köpenicks Bürgermeister Oliver Igel würdigte Elisabeth Korte-Hirschfeld, Vorsitzende des Bezirkssportbundes Tempelhof-Schöneberg: "Frau Elisabeth Korte-Hirschfeld ist seit vielen Jahren für die Belange des Sports in Tempelhof-Schöneberg aktiv. Vor der Bezirksfusion war sie seit 1997 Vorsitzende für die Arbeitsgemeinschaft Tempelhofer Sportvereine. Von 2001 an hat sie dann Verantwortung für den neuen Bezirk Tempelhof-Schöneberg als Vorsitzende des Bezirkssportbundes übernommen. Bis heute ist sie in dieser Funktion eine wichtige Expertin und Ansprechpartnerin für die Politik im Bezirk. Dabei hat sie auch mit Kritik an behördlichen Strukturen und Abläufen in der Verwaltung nicht gespart. So hat sie sich zu einer kritischen, aber vor allem konstruktiven Stimme im Bezirkssport entwickelt.  Wer in Tempelhof-Schöneberg Sportpolitik macht, kommt an ihr nicht vorbei.  In diesem Sinne, freuen wir uns, Sie für Ihr ehrenamtliches Engagement im Bezirkssport auszuzeichnen zu können."

 

Fotos: Ulrich Horb

 

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