Mit Zivilcourage gegen Homo- und Transphobie

"Mit Zivilcourage gegen Homo- und Transphobie"

Michael Müller: Mit Zivilcourgae gegen Homo- und Transphobie
 

Seit 2005 wird der Internationale Tag gegen Homo-, Trans*- und Biphobie (IDAHOT) jeweils am 17. Mai begangen. Das Datum selbst geht auf das Jahr 1990 zurück, als an diesem Tag die Weltgesundheitsorganisation WHO Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel strich. „Diskriminierung, Verfolgung, Bestrafung und Ungleichbehandlungen gegen LGBTI bestehen noch immer. Darauf wollen wir im Rahmen unserer Städtepartnerschaft Berlin und Wien gemeinsam aufmerksam machen“, so Markus Pauzenberger, Vorsitzender der QueerSozis (Schwusos) Berlin und Peter Traschkowitsch, Landesvorsitzender der Wiener sozialdemokratischen LSBTI Organisation (SoHo).

"Eines der Ziele  ist, dass Lesben, Schwulen, Bisexuelle und Trans*Menschen der Respekt und die Wertschätzung entgegengebracht wird, den alle Menschen verdienen“, so Traschkowitsch. „Es ist leider so, dass die volle Akzeptanz immer noch nicht in allen Teilen der Gesellschaft vorhanden ist, und daher die queeren Menschen Diskriminierung ausgesetzt sind.“

Markus Pauzenberger, Landesvorsitzender der QueerSozis (Schwusos) Berlin wies darauf hin, dass es 2015 in Berlin 259 Tatbestände mit homo-, trans*- oder biphobem Hintergrund in Berlin gegeben habe- "Hasstiraden gegen die Vielfalt in unserer Stadt nehmen stark zu.  Rechte Parteien und Bewegungen, pseudowissenschaftliche Kongresse und „besorgte Bürger“ begehren gegen „Genderwahn“ und „Homo-Propaganda“ auf. Wir müssen uns lautstark nicht nur am IDAHOT dazu äußern. Wir müssen zeigen, um was es dabei wirklich geht. Es geht um die Freiheit des Miteinanderlebens – um nichts weniger. Gerade am 17. Mai ist es wichtig, gemeinsame Zeichen zu setzen, damit Verständnis und Akzeptanz nicht nur Schlagworte bleiben“, so Pauzenberger und Traschkowitsch.
Die QueerSozis (Schwusos) Berlin fordern:

  • Die Initiative sexuelle Vielfalt muss in den Bereichen Bildung und Gewaltprävention/Anti-Diskriminierung verstärkt werden. Mit besonderem Augenmerk auf Trans*Personen.
  • Die Opferhilfe muss bedarfsgerecht finanziert werden.
  • Verbesserung der Erfassung von Hassgewalt und -reden.

 

 

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Mit Zivilcourgae gegen Homo- und Transphobie
 

Aktionen zum IDAHOT in Berlin der QueerSozis (Schwusos) Berlin:

  • Charlottenburg-Wilmersdorf: Verteilung an verschiedenen S- und U-Bahnhöfen
  • Steglitz-Zehlendorf: Schlossstraße 20 / Ahornstraße, 16.00 Uhr, mit Dr. Ute Finckh-Krämer, MdB
  • Neukölln: Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Str. 83-85, 12.00 Uhr, mit Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey und Nicola Böcker-Giannini (Kandidatin für das Abgeordnetenhaus)
  • Tempelhof-Schöneberg: Wittenbergplatz, 15.00 Uhr, mit Annette Hertlein (Kandidatin für das Abgeordnetenhaus)
  • Mitte: Ackerhalle / Invalidenstraße, 16.00 Uhr, mit Bezirksbürgermeister Christian Hanke und Tom Schreiber, MdA, queerpolitischer Sprecher der SPD Abgeordnetenhausfraktion und Astrid Hollmann (Kandidatin für das Abgeordnetenhaus)
  • Tempelhof-Schöneberg: S-Bahnhof Lichtenrade, 18.00 Uhr, mit Melanie Kühnemann (Kandidatin für das Abgeordnetenhaus)
  • Treptow-Köpenick: Get-Together mit Geflüchteten und Nachbarn, Jukuz, Karl-Kunger-Str. 29/30, 19.00 Uhr, mit Alexander Freier (Kandidat für das Abgeordnetenhaus)

Kulturhinweis zum IDAHOT: 20.00 Uhr, Konzert im Sonntags-Club mit der ehemaligen stellv. Landesvorsitzenden der QueerSozis (Schwusos) Berlin Amelie Zapf und der US-amerikanischen Singersongwriterin und Menschenrechtsaktivistin für Transmenschen Namoli Brennet.