"Begegnungen nehmen Ängste"

"Begegnungen nehmen Ängste"

Filmabend für ein weltoffenes Berlin
 

„Haltung zeigen!“ Diesen Aufruf erneuerte SPD-Spitzenkandidat Michael Müller beim Filmabend „Für ein weltoffenes Berlin" im Kino Babylon. Bevor der Film „Wir sind jung. Wir sind stark.“ anlief, der die ausländerfeindlichen Übergriffe  von Rostock-Lichtenhagen 1992 thematisiert, diskutierten Schauspieler Axel Pape, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller,  die Sozialwissenschaftlerin Prof. Dr. Naika Foroutan und Bundesjustizminister Heiko Maas über das aktuelle Erstarken fremdenfeindlicher und rechtsradikaler Tendenzen.  Für Schauspieler Axel Pape war dies ein Grund, gerade jetzt in die SPD einzutreten und sich zu engagieren.  Heiko Maas betonte, ein Rollback zum Nationalstaat sei vollkommen ungeeignet für die Lösung der aktuellen Probleme: „Man kann kein Problem mehr national lösen.“

 
Filmabend für ein weltoffenes Berlin
 

Integration müsse man wollen und begleiten, so Michael Müller. Das zu erhalten sei ihm wichtig. Er rief dazu auf, gemeinsam „zu bewahren,  was unser Zusammenleben ausmacht“. Prof. Dr. Naika Foroutan wies darauf hin, wie schwierig es sei, mit Fakten heute noch Menschen zu erreichen.  Wo es Flüchtlinge gebe und ein Kennenlernen möglich sei, werde viel genommen von den Ängsten. Die besten Wahlergebnisse erzielten die Rechtsextremen und Populisten dort, wo die wenigsten Probleme sind.  Begegnungen nehmen Ängste,  stellte auch Michael Müller fest.  „Die soziale Durchmischung zu erhalten ist das große Thema.“  Dazu werde das Mietwohnungsangebot in Berlin ausgebaut, es würden kleine, dezentrale Strukturen geschaffen.

Fotos: Christina Bauermeister

 

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