Neumitgliedertreffen der Berliner SPD

Neumitgliedertreffen der Berliner SPD

Neumitgliedertreffen der SPD Berlin mit Martin Schulz

© Marco Urban

 

Um den frischgebackenen SPD-Vorsitzenden Martin Schulz gruppierten sich am 22. März im randvoll gefüllten Festsaal Kreuzberg in Berlin-Treptow einige ganz besondere Gäste. Dem jüngsten Neumitglied in der Berliner SPD, Nelson-Ramadés Strube (14), und dem ältesten Neugenossen Peter Ahl (87) drückte der Kanzlerkandidat frische Parteibücher mit seiner Unterschrift in die Hand.

„Ihr seid die Mutmacher für uns in der SPD", rief der Berliner SPD-Vorsitzende Michael Müller stolz den anwesenden knapp 600 Neumitgliedern zu. Überschwänglicher Applaus war Michael Müller ebenfalls sicher, als er die neuen GenossInnen auf „Klare Kante im Kampf gegen Populisten, Ausgrenzer und Antisemiten“ einschwor. In den vergangenen Wochen seit Schulz’ Kandidatur, so Müller, seien mehr als 1200 Menschen in die Berliner SPD eingetreten. Deutschlandweit gebe es zurzeit alle acht Minuten einen Neuzugang, hatte zuvor SPD-Landesgeschäftsführerin Anett Seltz verkündet.

Unten im Saal reckten Jung und die Alt quadratmetergroße Papptafeln in die Luft. Auf ihnen hatten sie Ideen für den kommenden Wahlkampf und Themen geschrieben, über die die SPD beraten soll. Bildung und Innovation waren dort oft zu lesen. Martin Schulz brachte die kreative Vielfalt der Gäste auf den programmatischen Punkt seiner Kanzlerkandidatur: „Soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit“. Schulz sprach über zu hohe Managergehälter und die Ungerechtigkeit im Land. Stolz rekapitulierte er Wegmarken der SPD-Geschichte, erinnerte an den 23. März vor 84 Jahren, als der tapfere SPD-Reichstagsfraktionsvorsitzende Otto Wels Hitler und seine Faschisten brandmarkte: „Freiheit und Leben können sie uns nehmen, unsere Ehre nicht.“

 

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