Michael Müller: "Den sozialen Missständen begegnen"

Michael Müller: "Den sozialen Missständen begegnen"

Michael Müller: Füreinander-Tour in Reinickendorf.
 

In den kommenden fünf Jahren wolle die rot-rot-grüne Koalition "die Stadt sozialer und lebenswerter machen", erklärt Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller im Interview mit der Berliner Zeitung. "Das Ziel eines guten Zusammenlebens, des sozialen Zusammenhalts in dieser vielfältigen und wachsenden Stadt haben wir für alle Ressorts in den Mittelpunkt gerückt. Den sozialen Missständen, die es gibt, zu begegnen, ist die gemeinsame zentrale Aufgabe."  

Als Dreier-Koalition, so Müller, werde man anders als bisher miteinander umgehen, um  erfolgreich zu sein. "Wir haben uns einen kooperativen Stil vorgenommen und werden uns eng abstimmen."  Es gebe den Willen aller, so Müller, diese neue Politik wirklich zu leben. "In den Koalitionsverhandlungen war die Aufbruchsstimmung deutlich zu spüren."

Das Profil werde "sicher schärfer als es in den vergangenen Jahren möglich war", sagte Müller. "Das halte ich für gut. Unterschiedliche politische Konzepte müssen für die Wähler erkennbar sein. Wir sind ein klares linkes Bündnis, wir werden aber trotzdem für die gesamte Stadt Politik machen. Die drei Partner kommen zusammen auf gerade einmal 52 Prozent der Wählerstimmen – wir wollen und werden die anderen 48 Prozent aber nicht vergessen. Die SPD verfolgt den Anspruch, Politik für die ganze Stadt zu machen. Klientelpolitik ist nicht unsere Sache."

Zum ersten Teil des Interviews bei der Berliner Zeitung

Zum zweiten Teil des Interviews

 

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