Michael Müller und Sigmar Gabriel bei Projektron

Michael Müller und Sigmar Gabriel bei Projektron

Besuch bei Projektron
 

Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist schon länger ein sozialdemokratisches Anliegen. In Berlin zeigt eine Firma, wie das gehen kann - auch ohne staatliche Unterstützung. SPD-Spitzenkandidat Michael Müller und der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel zeigten sich nach einem Besuch beim Softwareentwickler Projektron angetan vom dort entwickelten Konzept.

Die Software des Unternehmens mit Sitz in der Charlottenstraße dient der Projektplanung. Arbeitsabläufe werden geplant, Ressourcen, Termine. Eine gute Planung der Betriebsabläufe sorgt auch bei Projektron selbst dafür, dass eine größtmögliche Flexibilität für alle Lebenslagen möglich ist. Egal ob Schwangerschaft und Kindererziehung oder eine berufliche Auszeit, um vier Monate durch Australien zu reisen - flexible Arbeitszeiten machen es möglich. Mit 40 Prozent weiblichen Beschäftigten hat Projektron einen in der Branche besonders hohen Anteil. Geschäftsführer Maik Dorl: „Ich denke, dass ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis wichtig für eine gute Atmosphäre im Unternehmen und den langfristigen Erfolg ist.“

Projektron wurde in diesem Jahr als familienfreundlichstes Unternehmen in der Kategorie 21 – 250 Mitarbeiter prämiert. Mit dem Titel "Unternehmen für Familie" zeichnet der Berliner Beirat für Familienfragen gemeinsam mit der IHK Berlin, der Handwerkskammer Berlin, dem DGB Bezirk Berlin-Brandenburg und den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg familienfreundliche Unternehmen aus. Dazu tragen auch viele gemeinsame innerbetriebliche Veranstaltungen bei.

Der Standort Berlin, so wurde es Michael Müller bescheinigt, sei für ein Unternehmen wie Projektron hervorragend geeignet. Das liegt an den universitären Einrichtungen, aber auch daran, dass hier ausreichend Fachkräfte zu finden sind. Auch viele Kunden von Projektron würden darüber nachdenken, sich in Berlin anzusiedeln.

 

 
Besuch bei Projektron
 

Fast die Hälfte aller Beschäftigten arbeitet in Teilzeit. Auch für Führungskräfte ist das möglich. Und es gibt nach einer Babypause keinen Karriereknick, erläuterte einer der Abteilungsleiter.

Sigmar Gabriel wies auf das von Bundesfamilienministerin Schwesig in die Diskussion gebrachte Modell einer Familienzeit hin, bei der eine Reduzierung der Arbeitszeit mit staatlicher Unterstützung möglich werden könnte. Projektron zeigt, wie wichtig diese Modelle sind. Hier stehen die Gründer und Eigentümer des Unternehmens hinter dem Konzept und die Löhne lassen Reduzierungen der Arbeitszeit zu. Aber auch das Unternehmen selbst profitiert von der geringen Fluktuation der Beschäften und dem guten Arbeitsklima. Denn die dringend benötigten Fachkräfte bleiben dem Unternehmen erhalten. 

 

 

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