Presseschau

Wie Michael Müller aus Berlin eine Forschungsmetropole macht - Tagesspiegel vom 05.07.2019

Der Regierende als Wissenschaftssenator

Die Charité an der Weltspitze, ein deutsches Harvard aus Berlin – dem erfolgsarmen Senatschef Michael Müller ein Coup gelungen.

Müller, dem zwischenzeitlich glücklosen Bürgermeister dieser chaotischen Stadt, scheint zu gelingen, was wenige mit ihm verbinden: Berlin zur Forschungsmetropole, zum Zentrum der Spitzenmedizin auszubauen. Der heutige Freitag ist dafür entscheidend. „Wir haben gute Chancen, Europas bedeutendste Medizinmetropole zu werden“, sagt Müller in seinem Büro. „Nur müssen dafür jetzt die Weichen gestellt werden.“
 
Link zum Artikel des Tagesspiegel vom 05. Juli 2019
 

Michael Müller eröffnet „CityLab“ als Berlins Zukunftslabor - Berliner Morgenpost vom 12.06.2019

 

Michael Müller eröffnet „CityLab“ als Berlins Zukunftslabor

Die Behörden sollen Bürgern und Unternehmern einen besseren Service bieten. Das neue CityLab in Schöneberg erprobt digitale Projekte.

 

Vielleicht ist der Roboter „Bobbi“ ein Teil der Zukunft bei der Berliner Verwaltung. „Bobbi“ antwortet im persönlichen Gespräch mit Behördengängern auf Fragen und schlägt auf einem Touchscreen Antwortmöglichkeiten vor. Noch ist „Bobbi“ ein Prototyp. Vorausgegangen war ein sogenanntes Chat-Bot-System, das seit 2017 auch Teil der Behörden-Internetseiten Berlins ist.

Einwohner sollen mithilfe der künstlichen Intelligenz schneller Antworten auf ihre Fragen erhalten. „Das System soll die Verwaltungsmitarbeiter bei Routine-Aufgaben und einfachen Anfragen entlasten“, erklärte Projektleiter Michael Meder von der Technischen Universität Berlin am Mittwochabend auch Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller.

Die Themen: Verwaltungsmodernisierung, Smart City, Digitalisierung

Der SPD-Politiker eröffnete am Abend das „CityLab“. In der Einrichtung im früheren Offiziershotel der US-Army am Flughafen Tempelhof sollen neue Projekte zur Digitalisierung erprobt werden. „Das CityLab ist ein Labor der Möglichkeiten und ein Ort, den es so bislang nicht gab in Berlin“, sagte Müller. Gemeinsam mit Bürgern, Behörden, Unternehmen und Wissenschaft sollen hier Lösungen für Herausforderungen des 21. Jahrhunderts entwickelt werden. Im Fokus stehen Verwaltungsmodernisierung, Smart City und Digitalisierung. Das Land Berlin finanziert das Möglichkeiten-Labor mit rund einer Million Euro zunächst für ein Jahr.

Ursprünglich hatte die Landesregierung gehofft, das Projekt schon innerhalb der ersten 100 Tage Regierungszeit realisieren zu können. Doch vor allem die Suche nach einem geeigneten Standort habe länger gedauert als geplant. Mit Blick auf die neuen Räume am Tempelhofer Feld sagte Müller, dieser Ort sei ideal. „Tausende Berliner kommen hier täglich vorbei. Wir wollen sie einladen, Berlin zu erleben und auch ihre Erwartungen zu formulieren“, sagte Müller.

Vernetzung zwischen Land und Bezirken lässt zu wünschen übrig

Vor allem über den Stand der Digitalisierung innerhalb der öffentlichen Verwaltung ärgern sich viele Berliner und Unternehmer. Viele Dienstleistungen seien zu langsam und noch analog anstatt schnell und digital, beklagte zum Beispiel jüngst die Industrie- und Handelskammer (IHK). Müller, der mit seinem Senat Mitte Mai den „Zukunftspakt Verwaltung“ beschlossen hat, weiß, wo der Schuh drückt. „Wir müssen besser vernetzt arbeiten zwischen Land und Bezirken und auch vorausdenken, was der Berliner als nächstes für Unterstützung von der Verwaltung braucht. Dafür das passende Angebot zu machen, ist eine Herausforderung“, sagte Müller. Gleichzeitig betonte er, sich über das pauschale „Verwaltungs-Bashing“ zu ärgern. „Ich glaube, dass wir schon ein gutes Angebot machen“, erklärte er. Berlin habe in den letzten 30 Jahren mit dem Zusammenführen zweier Systeme große Aufgaben zu lösen gehabt. Ansiedlungen wie der Siemens-Innovationscampus zeigten, dass die Verwaltung durchaus leistungsfähig sei.

Eine Bewährungsprobe, noch kein Durchbruch

Das neue Experimentierfeld betreibt die Senatskanzlei gemeinsam mit der Technologiestiftung Berlin. „Im CityLab Berlin werden wir die digitalen Möglichkeiten nutzen, um innovative Angebote für die Stadt zu entwickeln. Digitalisierungsprojekte brauchen kollaborative Teams, die kreativ und agil auf Herausforderungen reagieren können“, sagte Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin.

Die Opposition hält das CityLab für einen guten Ansatz, mahnt aber weitere Anstrengungen an. „Die Inbetriebnahme des CityLab ist ein Hoffnungsschimmer in der digitalen Verwaltungswüste Berlins. Nun gilt es, die richtigen Menschen zusammenzubringen, Kreativität sowie Innovation so zu fördern, dass auch kundenfreundliche Dienstleistungen und Produkte entstehen können. Das Gründen des CityLab ist noch keine Bewährungsprobe. Die digitale Dienstleistungsangebote auch einzuführen, das wird der echte Erfolgsmaßstab sein“, sagte Bernd Schlömer, Sprecher für Digitalisierung der FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus.

CityLab geht nach zwei Jahren statt 100 Tagen an den Start

IHK-Präsidentin Beatrice Kramm betonte am Abend, dass der Blick von außen helfe, um verfestigte Strukturen und Denkweisen aufzubrechen. „Das CityLab bietet den Mitarbeitern der Verwaltung endlich einen Experimentierraum. Es geht darum, die eigene Schreibtischkante zu überwinden und gemeinsam neue Lösungen zu entwickeln. Auch wenn aus 100 Tagen nun zwei Jahre wurden: Es ist gut, dass das CityLab eröffnet hat“, sagte Kramm.

 

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Tempelhof bekommt „Fliegendes Klassenzimmer“ aus Holz

© Foto: MK Design and Visualization Studio

 

Tempelhof nutzt mittlerweile zwei Schulgebäude in modularer Holzbauweise. Ein Modell auch für andere Berliner Bezirke?

 

Tausende von Schülerinnen und Schülern müssen in Berlin derzeit und voraussichtlich auch in den nächsten Jahren aus Platzmangel in Stahlcontainern unterrichtet werden. Viele der sogenannten Mobilen Unterrichtsräume sind inzwischen marode. Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg setzt nun auf „Fliegende Klassenzimmer“ in modularer Holzbauweise. Sie sehen gut aus, riechen gut – und bieten eine Raumhöhe von drei Meter statt des Standardmaßes von nur 2,50 Metern bei den üblichen Containern. Die beiden Stadträte Jörn Oltmann (Grüne) und Oliver Schworck (SPD) plädieren dafür, das in Berlin neue und innovative Projekt bei der Schulbauoffensive auch in anderen Bezirken umzusetzen.

Link zum Artikel in der Morgenpost vom 12.Juni 2019 - Autorin Frau Gudrun Mallwitz

 
Michael Müller im Tagesspiegel-Wirtschaftsclub

„Berlins Baumaßnahmen werden Schmerzen auslösen“

© Christoph Assmann/Berlin/Tagesspiegel

 

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat die Berliner aufgerufen, stolz auf ihre wachsende Stadt zu sein. Aber: „Wir müssen bauen.“

"40.000 Menschen kommen hier an – und nicht in Wuppertal", sagte Müller weiter. "Wer nicht will, dass Berlin auf dem Niveau der 90er-Jahre stehenbleibt, der muss Baumaßnahmen zulassen", erklärte er vor rund 150 Gästen beim Wirtschaftsclub. Es sei wichtig, "dass wir Berlin nicht runterreden, sondern stolz darauf sind, dass Berlin etwas geschafft hat, wofür andere Metropolen Jahrhunderte gebraucht haben".

 

Ein Artikel von Kevin P. Hoffmann im Tagesspiegel vom 10.Mai 2019 

 

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Online-Presseartikel und Berichterstattung

24. November: Im Interview mit der Berliner Zeitung

Michael Mueller bei der Arbeit

© Martin Becker

 

Im Interview mit der Berliner Zeitung spricht Michael Müller über Rot-Rot-Grün: "Aus meiner Sicht gibt es zwei wesentliche Botschaften. Eine ist nach innen gerichtet: Wir werden als Dreier-Koalition anders als bisher miteinander umgehen, damit wir erfolgreich sein können. Wir haben uns einen kooperativen Stil vorgenommen und werden uns eng abstimmen. Die Botschaft nach außen ist: Das Ziel eines guten Zusammenlebens, des sozialen Zusammenhalts in dieser vielfältigen und wachsenden Stadt haben wir für alle Ressorts in den Mittelpunkt gerückt. Den sozialen Missständen, die es gibt, zu begegnen, ist die gemeinsame zentrale Aufgabe. Das geht nicht nur eine Partei oder ein, zwei Senatsverwaltungen etwas an, sondern das ist die Überschrift für diese Koalition und das wird die Grundlage für diese Regierung sein."

Das komplette Interview gibt es hier zum Nachlesen.

 

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